Tanz um Hitze, Hölle und Hochsommerende – WB zum 13. bis 15. August

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    • #16711
      BibertalerBibertaler
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      Servus zusammen, auch an alle ParaskavedekatriaphobikerInnen 😉

      Ich weiß, dass ich nichts weiß…kalter Winter? Puhh… schneereiche Weihnachten?…Joa, wär schee… War’s das jetzt mit dem Sommer?…Vielleicht… Hagelt’s morgen? …Für wo überhaupt? … Hagelt’s ab jetzt häufiger? Fragen über Fragen – und das allein beim Wetter. In Zeiten, in denen die Informationen so einfach zu erhalten sind wie noch nie, scheinen auch die Fragen zuzunehmen wie die Angst vor allerlei Absurdem wie der lang bekannten Furcht vor dem heutigen Freitag den Dreizehnten. Wobei unser einziges Pech heuer ist, dass die Feiertage so bescheiden liegen wie selten (Weihnachten auf einem Wochenende, für D der 3. Oktober, für AT Maria Himmelfahrt am bevorstehenden Sonntag 15. August oder der bereits stattgefundene Nationalfeiertag in der Schweiz am 1.8. – ebenfalls ein Sonntag). Dafür haben wir heuer nur einen Freitag den 13., was auch schonmal ein bisschen Erleichterung ist, wenn man sich die äußeren Rahmenbedingungen ansieht: Neben den vergangenen Hochwassern in Westdeutschland, China und der Türkei neue Hochwasser in der Nordtürkei, Wasser, das an der Ägäis mehr denn je benötigt würde, Waldbrände an allen Ecken des runden Planeten, Meldungen vom jüngsten IPCC-Bericht, der nicht den Anspruch erhebt Neues zu verkünden, sondern mehr zusammenfasst, wo wir in den letzten Jahren angekommen sind … man beachte hierbei die bereits vorangesprintete Zeit durch das verwendete Perfekt, und dann kommt da in der Hochzeit der „Hundstage“ vielleicht noch ein neuer Europäischer Rekord dazu – 48.8 Grad in der Umgebung von Syracus auf Sizilien. Inwieweit dieser einigermaßen ordnungsgemäß gemessen wurde und ob dieser Wert tatsächlich der neue Höchstwert wird, werden wir in den kommenden Tagen oder Wochen erfahren, denn auch der bisher höchste Wert in Italien ist ebenfalls in Sizilien mit 48.5 Grad und damit auch schon höher als der noch bestehende Extremwert in Griechenland mit 48 Grad. Aber weder scheint der aktuelle Sizilianische Höchstwert in den erreichbaren Wetterstationen auf, noch der Griechische. Die Höchstwerte an den entsprechenden Tagen sind schon ein Stückweit darunter. Daher warten wir mal ab, ob er den Untersuchungen standhält. Aber egal, ob jetzt nur 44 oder 48 Grad, das ist eine höllische Hitze … kein Wunder also, wenn dieses Hoch in Italien Lucifero getauft wurde. Funfact am Rande, in Italien werden solche Afrikanischen Hitze-Hochs mit Namen von Gestalten aus Geschichte und Mythologie mit eher üblem Ruf versehen. Das aktuelle Hoch ist nach Luzifer, die Hitzewelle 2015 wurde nach dem Unterweltfährmann Charon benannt (in Italien Caronte). Das wäre doch auch mal eine Idee für die Berliner Wetterturm, falls mal ein Buchstabe nicht besetzt werden kann oder? Und schon wieder eine Frage. Zum Glück keine dramatische, die akut Zeit bedarf, denn es wird nicht nur sommerlich warm an diesem Wochenende, sondern wahrscheinlich auch eng. Gibt es irgendwo Gewitter? Bleibt es komplett trocken? Und vor allem, was soll das Thermometer zeigen? Fragen über Fragen und genug der langen Rede. Schauen wir uns an, was uns die Augustmitte vorbereitet hat. Und damit herzlich Willkommen zur dieswöchentlichen, vielleicht letzten Hochsommer-WB dieses Jahres.



      Bodendruck und Frontenvorhersage [Quelle: Wetterpate.de, FUBerlin, DWD]

      Großwetterlage
      Passend zum Hochsommer wird es nochmal überall warm bis heiß. Die Akteure zu diesem Tanz ums Höllenfeuer sind schon erwähntes Afrikahoch Luzifer und unsere bescheiden wirkende Elfi. Letztere liegt mit ihrem höchsten Druck über Polen. Auch der Rest der Südhälfte Europas kann seinen Druck sehen lassen und so messen die Barometer südlich einer Kurve von London über den Brocken bis Riga Werte von um und über 1020 hPa. Hier ist es nahezu überall sommerlich warm bzw. heiß und trocken, mit einzelnen Schönheitsflecken, zB. mit Stratus-Bewölkung in der Nouvelle Aquitaine oder den Gewittern heute am Morgen in Franken und in der Oberpfalz sowie am Alpenrand. Mögliche Tanzpartner mit zyklonalen Schwung befunden sich über Nordwesteuropa. Hier wartet Tief Luciano über dem Atlantik darauf, dass Kurt die Lage abklärt, der sich bereits sehr aufdringlich nach Osten verlagert. Laut DWD versucht er es mit einer Zweistaffelung, die fast komplett okkludiert ist bis auf den südlichen vorgelagerten Teil über Frankreich. Großartig aktiv ist dieser Bereich nicht. Zwar hat es am Boden einiges an Feuchte, aber oberhalb von 700 hPa ist es zu trocken für flächigen Niederschlag. Im Tiefkern sowie östlich davon über die Nordsee haben wir die gewohnten Niederschlagssignale bei entsprechend tieferer Temperatur in der Höhe, aber solange wir keine Tippstadt an der Nordseeküste haben, können wir uns mit anderen Dingen beschäftigen.



      GFS Isotachen auf 300 hPa mit Geopotential für 6 UTC von Freitag bis Montag sowie darunter die GFS-ThetaE auf 800 hPa für 9 und 18 UTC für Samstag und Sonntag mit schattiertem 3h Summen Niederschlag [Quelle: ertel2.uibk.ac.at, ACINN]
      Kaum Änderung in der Höhe, erst am Montag schwenken die Tiefs nach Mitteleuropa ein- zeitlich leider etwas zu spät für unsere Parameter, dafür aber heiße und feuchte Luft mit viel Energie südlich der Donau mit konvektiven Zuckerln im Modell

      Wochenendwetter
      Normalerweise versuche ich euch die zeitlichen Rahmenbedingungen etwas einzuordnen und zeitlich wiederzugeben. Jetzt gibt es aber nicht viel Änderung, zumindest zeitlich. Man kann es in wenigen Sätzen zusammenfassen. Tief Kurt übernimmt Elfi von Westen her und drückt sich übers Baltikum weiter nach Osten. Luciano verbleibt noch etwas zögerlich über den britischen Inseln Vom Nordpolarmeer her rauscht das nächste Tief ungeniert heran und wird wohl als Manfred ordentlich Kaltluft mitbringen, was Luciano ebenfalls dazu motiviert aufs Festland zu wandern, wobei wir aber auch schon am Montag sind und unser Wochenende vorbei ist. Es gibt jedoch ein paar Punkte, auf die man sich konzentrieren kann.


      Niederschlag mit Bewölkung im EZ HRES (12Z) und GFS (18Z) [Quelle: wxcharts.com] Niederschläge hauptsächlich im Norden und konvektiv auch im Alpenraum. Auslöse im GFS später als EZ, daher verschiedene Zeiten hier

      Punkt eins – Wetter ist fast nicht, wenn dann am ehesten mal ein Gewitter oder Schauer vor allem im (Ost-)Alpenraum, aber auch vereinzelt in den südlichen Mittelgebirgen oder etwas Regen nördlich einer Linie vom Münsterland bis zur Uckermark. Diese Gebiete erkennt man gut im EZ und im GFS, wobei das EZ die Auslöse im Süden früher sieht und auch früher beendet, daher ist hier 12UTC und im GFS 18 UTC abgebildet. Grund ist hier, dass mehr als genug Feuchte vorhanden ist, was man auch anhand der ThetaE abschätzen kann. Taupunkt von 17 und mehr Grad lassen es zusätzlich drückend schwül wirken. Und dann ist die Luft auch noch energiegeladen mit über 1500 J pro kg ML CAPE bei einem lifted Index von teils -6, bei dem schwere Gewitter erwartbar sind. Leider ist auch etwas CIN dabei, und ohne Hebungsprozesse wird es schwerer da flächig etwas auszulösen. Aber alles in allem ist es eine explosive warme Suppe zwischen Alpen und Donau. Und da sind wir auch schon beim Punkt, Zürich und Innsbruck scheinen hier ein bisschen außen vor zu sein. Zwar gibt es hier und da Schauersignale in Regionalmodellen wie Arome, ob diese die Stationen treffen ist fraglich. In Innsbruck kommt zudem das Dilemma mit den WWs zwischen den Beobachtungszeiträumen dazu, so dass mögliche kurze Schauer übersehen werden könnten. Ebenfalls etwas Niederschlag könnte sich in Wien ausgehen, falls am Sonntagabend noch etwas durchzieht. Berlin und Leipzig bleiben dagegen trocken.

      ML CAPE und Lifted Index vom GFS für Samstag links und Sonntag rechts, südlich der Donau ziemlich gute Bedinungen eigentlich, sonst aber nichts los [Quelle: wetter3.de]

      Punkt zwei – Wind ist auch eher verhalten. Keine Böen außerhalb von Schauern und Gewittern, zudem West bis Südwestwind im Osten und mit etwas nördlicherer Komponente im Scheizer Mittelland, in Wien mal Westwind (eher Samstag), mal Südost (eher Sonntag), je nach Modell und Zeitpunkt, im Inntal normales Einfließen.


      Temperatur auf 850 hPa im GFS links und EZ HRES rechts mit Samstag oben und Sonntag unten, GFS tendenziell etwas wärmer, aber sonst kaum größere Unstimmigkeiten [Quelle: wxcharts.com]

      Punkt drei – Temperaturen, wie schon erwähnt, es wird nochmal sommerlich warm bis heiß in unseren fünf Städten. Oben findet ihr die 850 hPa Karten zum Herunterrechnen. Und man erkennt auch, dass das Temperaturniveau über unseren Städten jeweils erhalten bleibt, sodass auch hier wenig Änderungen zu erwarten sind. Mit 11 bzw. 13 Grad im Osten stehen für Berlin und Leipzig zwischen 26 und bis zu 28 Grad bevor. Im Süden ist das Temperaturniveau höher mit 17 bis 19 Grad, was 32 bis 33 Grad in Wien zur Folge haben wird und wenig bessere 31 bis 32 Grad in Zürich und Innsbruck. Nachts liegen die Tiefstwerte in den Alpen bei rund 17 Grad, in Berlin/Leipzig zunächst bei 16, auf Sonntag auch mal frische 14 Grad, während Wien mit je 19 Grad knapp an zwei Tropennächten vorbeischrammt.

      Punkt vier – Druck. Auch hier wenige Unterschiede untereinander, am Samstag rund um 1020 hPa, wobei man bei der Wärme zB. in Innsbruck vielleicht etwas unter die MOSen setzen kann, zum Sonntag hin dann fallender Druck, der Luciano und Manfred ankündigt und etwa 4-5 hPa unter Vortagsniveau liegt, wobei der höhere Druck hier wie schon am Sonntag Richtung Südwesten liegt.

      Punkt 5 – Sonne… Ja gibt es viel, sodass man gut und gerne in die hohen Prozente gehen kann. Ausnahme sind hier am Sonntag Berlin, Leipzig wegen aufkommender mittelhoher Bewölkung (für 7-8h sollte es aber dennoch reichen) und Innsbruck mit Quellbewölkung an den Bergen (vor allem im Oberland zum Abend Abschattung möglich)


      Hier mal etwas Werbung für Leipzig und Wien – die GEFS von wetterzentrale.de für beide Städte mit dem Temperaturknick ab Dienstag auf leicht unterdurchschnittliche Werte, am Ende der Hautplauf noch mit seinem “Hitzerevival” nördlich der Alpen

      Ausblick
      Scheint die Sonne hell und zart an Mariä Himmelfahrt, so soll’s guten Wein bedeuten, was erwünscht bei allen Leuten. Das klingt doch schon einmal vielversprechend, was die Bauern da zusammengereimt haben. Aber interessant ist doch, ob nach der Wärme und Hitze der vergangenen Tage der Sommer nochmal eine Runde dreht oder mit schmerzenden Füßen das Tanzparkett verlässt. Und beim Blick auf die Ensembles sieht es stark nach leichten Druckschmerzen aus. Am Montag ist es vielerorts mit der großen Wärme fürs Erste vorbei, was man schön im GFS Ensembles sehen kann. Alle Members sacken in Berlin und Leipzig auf Montag in leicht unterdurchschnittliche Werte für die Temperatur auf 850 hPa ab. Leicht verzögert zieht Wien im Verlauf des Dienstages nach und auch Sizilien macht sich mittelfristig auf den Weg zu einer klimatisch zu erwartenden Temperatur. Zuvor kommt hier aber noch etwas Wärme hinzu, sozusagen eine letzte hitzige Hebefigur vor dem Abtritt zum Donnerstag hin. Gleiches, nur noch einige Grad wärmer gilt für das südliche Zentralspanien, wo nochmals Höchstwerte um 45 oder darüber möglich sind bei 32 Grad auf  850 hPa wie im legendären Cordoba. Auch wenn in Südeuropa die Hitze etwas weniger höllisch wird, eines feht weiterhin: Wasser von oben. Die Waldbrandgeplagten Regionen in Griechenland und der Türkei werden weiterhin kämpfen müssen und auf einen besseren September hoffen. Denn für den August sieht es weiter nach extremer Hitze und Trockenheit aus. Die Langfristmonatsvorhersagen der NOAA machen zumindest für den September leichte Hoffnungen, dass es vor allem rund um Griechenland leicht überdurchschnittlich nass werden könnte. Bis dahin wird noch einiges in Flammen aufgehen.
      Wir in Mitteleuropa verbleiben dagegen in etwas zu kühler Witterung für die zweite Augusthälfte, die laut den aktuellen Berechnungen aber auch ziemlich trocken verlaufen könnte, sobald die Niederschläge Anfang der Woche durch sind. Zumindest nehmen die Signale in den Ensembles deutlich ab und die verbleibenden Mengen sind nicht groß der Rede wert.


      Und hier noch der Vollständigkeit halber die Grafiken für Südeuropa, ebenfalls von der Wetterzentrale.de für das berühmt berüchtigte Cordoba in Spanien, unserem vieleicht neuen Hitzehotspot, dem sizilianischen Siracusa/Syrakus in der Mitte und dem bisherigen Hitzerekordhalter Athen rechts

      Wie sich das weiter entwickelt, erfahren wir dann nächste Woche, wo es nochmal eine WB geben wird. Für das Wochenende danach, also das letzte Sommerwochenende am 27. August, hat sich leider noch niemand als WB-SchreiberIn gemeldet. Wenn ihr Zeit und Lust habt, tragt euch einfach in die Liste ein: https://doodle.com/poll/khtvccvs2rwr5tc3 Wie schon häufig erwähnt, es gibt keine Vorgaben außer der Eintragung in die Liste, damit es etwas Ordnung hat.

      So, hiermit sind wir am Ende des Romans angelangt, wenn ihr Ideen habt, Kritiken oder euren Tipp erklären wollt, dann habt ihr jetzt die Chance dazu. Und für alle stillen LeserInnen ein schönes letztes Hochsommerwochenende, genießet die Wärme solang sie da ist, denn der Herbst naht auf großen Schritten.

      Viele Grüße in die Runde – auch von den Congesti überm Donautal
      Bibertaler

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    • #16714
      PfingstochsePfingstochse
      Participant

      Hallo Bibertaler, vielen Dank für diese grandiose WB! Auch die zusätzlichen Infos lesen sich wie ein Roman! Vorerst tanzen wir letztmalig in ein sommerliches Wochenende hinein 🙁

      Beste Grüße und allen ein schönes WE! Ralf aus Teltow

    • #16715
      KaltlufttropfenKaltlufttropfen
      Participant

      Vielen Dank für deine KLASSE WB am heutigen Freitag, dem 13, (ach ja, ist ja auch noch 60,Jahrestag des Mauerbaus in Berlin).

      Das WE wird wohl wieder mal ein klassisches Kopf-an-Kopf-Rennen, interessanter wird wohl, ob wir kommenden Mittwoch tatsächlich den ersten 2021er Herbststurm um den Kopf geblasen kriegen…

      Gruß in die Runde am Freitag, dem 13. …

      Michael

    • #16716
      HeikoHeiko
      Moderator

      Servus lieber Bibertaler und hallo in die Runde,

      vielen Dank für Deinen noch über Europa hinausragenden, realistischen Roman! Cordoba (das in Argentinien meinst Du ja nicht), die Mythologie und vieles mehr garnieren die Informationen zum Wetter nicht nur, sie machen alles zusammen zu einem gehaltvollen Menü.

      Wie warm es in Berlin wird, wie sich Sonne und Wolken das Programm aufteilen, ob nicht doch mal am Sonnabend eine Böe oder in der Nacht zum Montag ein paar Regentropfen den Weg nach Dahlem und Schönefeld finden, darauf bin ich gespannt.

      Selbst bei Wolken (wie gestern Abend der Cirrus im Berliner Raum), so lange es nicht 8/8 sind, lohnt sich weiterhin die Beobachtung der Perseiden.

      Viele Grüße,
      Heiko.

      • This reply was modified 2 months, 1 week ago by HeikoHeiko.
    • #16718
      snowthomsnowthom
      Participant

      Klasse WB am Fr. Ich liebe es!😍🥰

      Gruß
      snowthom

    • #16719
      HeikoHeiko
      Moderator

      Hallo,

      kleine Nachlese aus Berliner Sicht:

      – Toll, dass es etliche menschliche Tipper(innen) geschafft haben, den MOSsen Paroli zu bieten!
      – Der Sonnabend wurde bei der Bewölkung tendenziell über- und (somit) bei der Temperatur unterschätzt.
      – Schön, dass meteoleipzig mit dem Böen-Tipp nicht so danebenlag (und alle, die eine Null getippt haben, trotzdem die volle Punktzahl bekommen haben). 🙂
      – Der Sonntag zeigte (wie der Sonnabend), dass Schönefeld einfach ein Stück näher am Äquator liegt – nee, aber im Ernst, die jeweils doch recht deutlich höhere Höchsttemperatur finde ich schon auffällig.
      – Schade, dass es beim Niederschlag in der Nacht zum Montag knapp (laut Radar war immerhin um 04z am Montag ein Echo bei Frohnau im Norden Berlins zu sehen) nichts gab.
      – Nachdem heute (Montag) in Dahlem ein meteorologischer Sommertag äußerst knapp verpasst wurde (24,9°C), ist die Temperatur bis um 20z auf 13,1°C zurückgegangen und liegt damit tiefer als das Minimum zu heute (13,7°C).
      – Und: Es hat heute Abend zum ersten Mal seit fast einer Woche (Dienstag) wieder geregnet. Während es noch regnete, riss die Wolkendecke im Nordwesten wieder auf und es gab ein schönes Abendrot zu sehen.
      – So kühl wie am morgigen Dienstag (~ 18°C) war es in Dahlem in diesem August (wo es jeden Tag mehr als 20°C gab) noch nicht (alles bezogen auf die Höchsttemperatur). Am 19.7. gab es mal 19,9°C – und für einen kühleren Tag als den, der morgen erwartet wird, muss man schon bis zum 1.7. in den Obsbüchern zurückblättern, als die Temperatur nur auf 16,4°C stieg!

      Viele Grüße,
      Heiko.

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